* mit dem Summon Feature kann man das Auto mit der App vorwärts und rückwärts bewegen, ohne darin zu sitzen. In den USA schon eine Weile verfügbar, in der Schweiz wohl noch länger nicht 😬
10 April, 2016
Erfolgreich in Laax
An Ostern war die Gelegenheit günstig nochmals das Snowboard hervor zu holen. Die 148 Km nach Laax sind ja ein Klacks und ich hätte es wohl hin und zurück geschafft, aber dennoch hat es mich gefreut zu sehen, dass es im Parkhaus Stromtankstellen gab. 1 3/4 Stunden später kam ich an und fragte im Parkaus nach den E-Parkplätzen für meine Tesmeralda. Es wurde mir gut erklärt und es war auch gut beschildert, ein guter Anfang 👍. Tatsächlich hat es gleich neben dem Eingang 3 Parkplätze mit Strom und einer war sogar noch frei 😀. Ein weiterer war mit einem Tesla besetzt und der 3. mit einem Mitsubishi Plug-in Hybrid, der jedoch nicht am Strom angeschlossen war. Aus meiner Sicht ist es nicht die Meinung, dass dort "nur" parkiert werden soll, wer keinen Strom braucht soll ganz normal parkieren. Hier muss sich wohl die E-Etikette noch entwickeln. Gespannt ob es denn zum ersten Mal an einer öffentlichen Ladesäule funktioniert stieg ich aus um festzustellen, dass ich zu nah parkiert habe. Das "Summon"* Feature habe ich schon des öfteren vermisst, so musste ich wieder einsteigen und das Auto einen halben Meter nach vorne fahren. Mein Typ 2 Stecker passt und gemäss den Instruktionen muss ich nur eine SMS senden um die Säule freizuschalten. Aber mein Handy hat in der Tiefgarage keinen Empfang ☹️. Also raus aus der Garage, SMS absenden und zurück. Nur hat es irgendwie nicht funktioniert, wäre ja auch zu schön gewesen. Auch beim 2. und 3. Versuch habe ich es nicht hingekriegt. So ging ich zur Information um das zu melden. Sie organisiere jemandem vom Parkhaus, der sich darum kümmere. 5 Minuten später war er schon vor Ort, doch auch mit seiner Mithilfe haben wir es nicht hingekriegt, wobei er mir versicherte sich darum zu kümmern. Resigniert begab ich mich auf die Piste, ohne Hoffnung vollgeladen nach Hause fahren zu können. Nach 2-3 Abfahrten konnte ich es aber doch nicht lassen, per App nach dem Befinden von Tesmeralda zu schauen und siehe da, die Freude war gross als sie bereits 40km geladen hatte und noch ca. 2 Stunden brauchte bis 100%. Nun war mein Dilemma, ob ich nach dem Mittag das Auto umparken sollte. Ich verwarf den Gedanken zwar wieder, aber in Zukunft muss es entweder mehr Stromtankstellen geben, oder eine Art Valet Service, wo die geladenen Stromer umparkiert werden. Auf alle Fälle konnte ich am Abend ohne Zwischenstopp meine Heimreise antreten. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens habe ich dann das Fahren mehrheitlich Tesmeralda überlassen und so kam ich sehr entspannt an. Ein gelungener Tag!
28 Februar, 2016
Ferien in Samedan - Der Aufenthalt
Die Spannung war gross wie sich Tesmeralda im Schnee verhält. "Leider" war der Julier wie fast immer schneefrei und auch sonst waren die Strassen ziemlich gut geräumt. Ein super geeigneter Platz etwas ausserhalb von Samedan wurde von Mercedes gemietet, wo sie mich zu meiner Überraschung nicht haben wollten ;-).
Einmal schneite es jedoch ziemlich stark über Nacht und ich konnte das Verhalten etwas testen. Kurzes Fazit: Das Antischlupf System (welches nicht komplett ausgeschaltet werden kann) schaltet sich sehr schnell ein und verhindert Schleudern effizient. Eine Handbremse fehlt im Auto ja komplett, so dass auch diese Spielerei wegfällt. So bleibt mir nichts anderes übrig als beim nächsten Tesla Winterfahrtraining mehr herauszufinden.
Eine schneebedeckte Steigung zu einem Restaurant meisterte Tesmeralda auf alle Fälle souverän. Dank des direkten Elektorantriebes kann die Kraft sehr fein dosiert werden. Der Heckantrieb ist dank der gleichmässigen Gewichtsverteilung eher ein Vor- als ein Nachteil und bis jetzt ist das Verhalten besser als im Saab, nichtsdestotrotz würde ich den Dual Motor (4x4) bevorzugen ;-). Ist die Steigung zu steil oder der Boden zu rutschig, drehen die Räder nicht durch, sondern bleiben stehen.
Immer wieder ein Thema bei Elektromobilität ist der Reichweitenverlust bei tiefen Temperaturen. Die Temperaturen im Engadin waren auch schon tiefer und in der Garage betrug die Temperatur ca. 5°. Über Nacht gingen so ca. 5KM Reichweite verloren, auf den ganzen Tag gerechnet schätze ich ca. 10KM, somit kann ein vollgeladener Tesla ca. 30 Tage ohne Strom in der Kälte stehen gelassen werden, da ist kein so schlechter Wert.
Das absolute Hammer Feature ist jedoch die Standheizung! Ja ich weiss, ist bei Benzinern (meist gegen einen hohen Aufpreis) auch möglich. Je nach Kälte einfach 10 - 15 Min. vor Abfahrt über die App oder das Smartphone die Heizung einschalten. Danach ist es innen wohlig warm, die Scheiben sind enteist und nicht beschlagen, einfacher geht es nicht. Und die Kosten? Je nach Temperatur ca. 3 - 5 KM Reichweite, was aus meiner Sicht absolut vertretbar ist. Ach ja, was der Benziner dann nicht schafft, im Sommer gibt es natürlich eine Standkühlung :-)
Fazit: Auch im Winter unschlagbar und das jetzt nicht aus der ökologischen oder ökonomischen Perspektive, einfach aus Sicht Komfort, Bequemlichkeit und Spass. Es ist das Auto der Zukunft und im Moment ist nichts in Sicht, was ihm das Wasser reichen kann ;-)
Einmal schneite es jedoch ziemlich stark über Nacht und ich konnte das Verhalten etwas testen. Kurzes Fazit: Das Antischlupf System (welches nicht komplett ausgeschaltet werden kann) schaltet sich sehr schnell ein und verhindert Schleudern effizient. Eine Handbremse fehlt im Auto ja komplett, so dass auch diese Spielerei wegfällt. So bleibt mir nichts anderes übrig als beim nächsten Tesla Winterfahrtraining mehr herauszufinden.
Eine schneebedeckte Steigung zu einem Restaurant meisterte Tesmeralda auf alle Fälle souverän. Dank des direkten Elektorantriebes kann die Kraft sehr fein dosiert werden. Der Heckantrieb ist dank der gleichmässigen Gewichtsverteilung eher ein Vor- als ein Nachteil und bis jetzt ist das Verhalten besser als im Saab, nichtsdestotrotz würde ich den Dual Motor (4x4) bevorzugen ;-). Ist die Steigung zu steil oder der Boden zu rutschig, drehen die Räder nicht durch, sondern bleiben stehen.
Immer wieder ein Thema bei Elektromobilität ist der Reichweitenverlust bei tiefen Temperaturen. Die Temperaturen im Engadin waren auch schon tiefer und in der Garage betrug die Temperatur ca. 5°. Über Nacht gingen so ca. 5KM Reichweite verloren, auf den ganzen Tag gerechnet schätze ich ca. 10KM, somit kann ein vollgeladener Tesla ca. 30 Tage ohne Strom in der Kälte stehen gelassen werden, da ist kein so schlechter Wert.
Das absolute Hammer Feature ist jedoch die Standheizung! Ja ich weiss, ist bei Benzinern (meist gegen einen hohen Aufpreis) auch möglich. Je nach Kälte einfach 10 - 15 Min. vor Abfahrt über die App oder das Smartphone die Heizung einschalten. Danach ist es innen wohlig warm, die Scheiben sind enteist und nicht beschlagen, einfacher geht es nicht. Und die Kosten? Je nach Temperatur ca. 3 - 5 KM Reichweite, was aus meiner Sicht absolut vertretbar ist. Ach ja, was der Benziner dann nicht schafft, im Sommer gibt es natürlich eine Standkühlung :-)
Fazit: Auch im Winter unschlagbar und das jetzt nicht aus der ökologischen oder ökonomischen Perspektive, einfach aus Sicht Komfort, Bequemlichkeit und Spass. Es ist das Auto der Zukunft und im Moment ist nichts in Sicht, was ihm das Wasser reichen kann ;-)
21 Februar, 2016
Ferien in Samedan - Aufladen
Schlau wie ich bin, habe ich das "normale" Aufladekabel, welches an jede normale Haushaltsteckdose angeschlossen werden kann, vergessen. Da wir zu der Ferienwohnung auch eine Garage haben, hätte ich es gut nutzen können :-(.
Angekommen in Samedan, haben wir uns in St. Moritz zum Spaziergang verabredet, so konnte ich gleichzeitig den Supercharger im Parkhaus Serletta nutzen und Tesmeralda wieder aufladen.
Doch der erste Ärger war gross. Nicht weil alle Stationen besetzt waren, sondern weil der Fahrer eines Benziners zu faul war einen Parkplatz zu suchen. Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht allzu schnell aus der Fassung zu bringen bin, aber das ärgert mich gewaltig! Zufälligerweise trafen wir den Besitzer beim verlassen des Parkhauses. Darauf angesprochen war die Antwort "es hatte halt keinen freien Parkplatz und jetzt seien ja auch noch nicht alle Stationen besetzt". Ich habe nun bei Tesla nachgefragt ob die Möglichkeit besteht abschleppen zu lassen. Die Antwort steht noch aus.
Nebenan hatte es zusätzlich 3 "normale" Aufladestationen wovon 2 mit Benzinern besetzt waren (den 3. hatte ich bei seiner Ankunft verscheucht ;-)! Das Verständnis für Elektromobilität ist leider noch nicht sehr gross.
Wie es sonst so war in Samedan folgt im nächsten Post. So long.
19 Februar, 2016
Ferien in Samedan - Die Anreise
Der erste Härtetest in den Schweizer Bergen steht bevor, denn unsere Skiferien im Engadin stehen an. Ich bin sehr gespannt wie sich Tesmeralda in den Bergen aufführt. Los ging es am Samstag vollgeladen mit 2 grossen Koffern, 1 grossen Schuhtasche, Damen-Necessaire, Nespresso-Maschine, 2 Laptops, Snowboard, Pokerkoffer, Hundefutter für 1 Woche und 2 Hunden. Der Frunk erweist sich als Segen und schlussendlich bleibt mehr Platz als in unserem ehemaligen Saab 9-5 Kombi!
Vollgeladen mit 390 (realistischen) KM geht's los. Die 215 KM nach Samedan sollten somit kein Problem darstellen. Wir haben uns noch mit meinem Vater an der Raststätte Glarnerland verabredet, was wir jedoch wegen eines Staus, vor dem uns Tesmeralda sehr gut gewarnt hatte, ins Heidiland verschoben haben. Im Heidiland herrschte Hochbetrieb und wir beschlossen beim Supercharger in Maienfeld bei Bad Ragaz unseren Kaffe zu trinken. Es hat grosse Vorteile am Mainstream vorbei zu planen ;-), denn wir tranken unseren Kaffee ganz ohne Stress in einem nicht überfüllten Hotel und haben ganz nebenbei unserer Tesmeralda 100 zusätzliche KM beschert.
Die Fahrt über den Julier nach Samaden war problemlos, ich hätte zwar gerne die Kurven- und Beschleunigungsqualitäten von Tesmeralda getestet, aber ich wollte meinen Vater nicht überholen und meine Partnerin wie wohl auch die Hunde haben weniger Freude an sportlich gefahrenen Kurven. So fuhr ich sehr ökonomisch und verfügte auf der Julier Passhöhe noch über 185 Rest-KM. Aufgrund der Rekuperation war das auch der Restkilometerstand in Samedan! So haben wir für effektive 240 KM, ca. 300 realistische KM gebraucht, was etwa 20% Mehrverbrauch bedeutet, aber im Winter bei den kühlen Temperaturen und der Passfahrt etwa der Regel entspricht.
Im nächsten Post, geht es um den Supercharger in St. Moritz, Fremdparkierer, fahren im Schnee und Energieverbrauch über Nacht und bei kalten Temperaturen.
Vollgeladen mit 390 (realistischen) KM geht's los. Die 215 KM nach Samedan sollten somit kein Problem darstellen. Wir haben uns noch mit meinem Vater an der Raststätte Glarnerland verabredet, was wir jedoch wegen eines Staus, vor dem uns Tesmeralda sehr gut gewarnt hatte, ins Heidiland verschoben haben. Im Heidiland herrschte Hochbetrieb und wir beschlossen beim Supercharger in Maienfeld bei Bad Ragaz unseren Kaffe zu trinken. Es hat grosse Vorteile am Mainstream vorbei zu planen ;-), denn wir tranken unseren Kaffee ganz ohne Stress in einem nicht überfüllten Hotel und haben ganz nebenbei unserer Tesmeralda 100 zusätzliche KM beschert.
Die Fahrt über den Julier nach Samaden war problemlos, ich hätte zwar gerne die Kurven- und Beschleunigungsqualitäten von Tesmeralda getestet, aber ich wollte meinen Vater nicht überholen und meine Partnerin wie wohl auch die Hunde haben weniger Freude an sportlich gefahrenen Kurven. So fuhr ich sehr ökonomisch und verfügte auf der Julier Passhöhe noch über 185 Rest-KM. Aufgrund der Rekuperation war das auch der Restkilometerstand in Samedan! So haben wir für effektive 240 KM, ca. 300 realistische KM gebraucht, was etwa 20% Mehrverbrauch bedeutet, aber im Winter bei den kühlen Temperaturen und der Passfahrt etwa der Regel entspricht.
Im nächsten Post, geht es um den Supercharger in St. Moritz, Fremdparkierer, fahren im Schnee und Energieverbrauch über Nacht und bei kalten Temperaturen.
13 Dezember, 2015
Kleiner Rückblick
Seit ca. 4 Monaten fahre ich nun Tesla und es ist an der Zeit für einen kleinen Review.
Kosten? Wenig. Ca. 400 kWh habe ich an Superchargern geladen, die restlichen 1'200 kWh hätten mich zum Nachttarif CHF 0.20 / kWh ca. CHF 240 gekostet, beim Saab mit ca. 10l / 100km wären das gut und gerne CHF 1'000 gewesen. Reparaturen 0, Wechsel Winterreifen mit Einlagerung CHF 160.--, Strassenverkehrssteuer 0, Versicherung ca. CHF 150 / Monat. Summa summarum ist das Auto ziemlich günstig im Unterhalt und da liegt auch der grosse Unterschied zu anderen teuren Autos.
Und sonst so? Durch eine Waschanlage fahren ist mit einem Tesla gar nicht so einfach ;-). Steigt man einfach aus ohne das "P" einzulegen, macht es Tesmeralda automatisch. Man muss also im Menu den Appschleppmodus aktivieren und vorallem nach der Waschstrasse wieder deaktivieren, was bei mir auch schon zu Hektik führte, da ich es irgendwie nicht schaffte, aber ich hoffe ich habe den Dreh mittlerweile raus. Das Auto ist zwar lang und breit, aber mit den vielen Helferlein und Sensoren hat man die Situation jederzeit unter Kontrolle. Der Autopilot ist der Hammer und ich vertraue Tesmeralda jeden Tag mehr. Vor allem in Stau- oder stockenden Kolonnenverkehr Situationen wird man extrem entlastet. Jetzt wo es Winter wird, beginnt man die Standheizung zu lieben! Von 10° auf angenehme 20° dauert es nur ca. 10 Minuten und kostet 3km realistische Reichweite, bequem per Handy eingestellt, diese Funktion werde ich wohl öfter brauchen :-). Bin gespannt auf meine Tests in Samaden von -10° auf 20°.
Fazit. Immer noch der Hammer. Zurück zu einem Benziner? Never! Tesla ist für mich die Quadratur des Kreises und ich freue mich auf jeden Kilometer, den ich in diesem Fahrzeug zurücklegen darf.
- Zurückgelegte KM: 7'334, verbrauchte kWh 1'636, ø 223 Wh/km
Kosten? Wenig. Ca. 400 kWh habe ich an Superchargern geladen, die restlichen 1'200 kWh hätten mich zum Nachttarif CHF 0.20 / kWh ca. CHF 240 gekostet, beim Saab mit ca. 10l / 100km wären das gut und gerne CHF 1'000 gewesen. Reparaturen 0, Wechsel Winterreifen mit Einlagerung CHF 160.--, Strassenverkehrssteuer 0, Versicherung ca. CHF 150 / Monat. Summa summarum ist das Auto ziemlich günstig im Unterhalt und da liegt auch der grosse Unterschied zu anderen teuren Autos.
Und sonst so? Durch eine Waschanlage fahren ist mit einem Tesla gar nicht so einfach ;-). Steigt man einfach aus ohne das "P" einzulegen, macht es Tesmeralda automatisch. Man muss also im Menu den Appschleppmodus aktivieren und vorallem nach der Waschstrasse wieder deaktivieren, was bei mir auch schon zu Hektik führte, da ich es irgendwie nicht schaffte, aber ich hoffe ich habe den Dreh mittlerweile raus. Das Auto ist zwar lang und breit, aber mit den vielen Helferlein und Sensoren hat man die Situation jederzeit unter Kontrolle. Der Autopilot ist der Hammer und ich vertraue Tesmeralda jeden Tag mehr. Vor allem in Stau- oder stockenden Kolonnenverkehr Situationen wird man extrem entlastet. Jetzt wo es Winter wird, beginnt man die Standheizung zu lieben! Von 10° auf angenehme 20° dauert es nur ca. 10 Minuten und kostet 3km realistische Reichweite, bequem per Handy eingestellt, diese Funktion werde ich wohl öfter brauchen :-). Bin gespannt auf meine Tests in Samaden von -10° auf 20°.
Fazit. Immer noch der Hammer. Zurück zu einem Benziner? Never! Tesla ist für mich die Quadratur des Kreises und ich freue mich auf jeden Kilometer, den ich in diesem Fahrzeug zurücklegen darf.
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