Nun habe ich doch ca. 1 1/2 - 2 Stunden damit verbracht die Bedienungsanleitung zu lesen und mir zu merken was alles wie möglich ist. Und ich muss sagen es ist eine Menge. Handy mit Bluetooth verbinden klappte ganz gut. Etwas aufwändiger war es die App zu installieren, da man hierfür extra mit dem Tesla Customer Service Kontakt aufnehmen musste um zu verifizieren, dass einem das Auto auch gehört. Was durchaus sinnvoll ist, denn mit dem App kann man doch so einiges im Auto steuern, wie Klimaanlage (vorkühlen oder heizen ist möglich), sehen wo das Auto steht und das etwa auf einen Meter genau oder hupen (warum auch immer ;-) und noch ein paar andere Sachen mehr. Praktisch ist, dass der Kalender auch gleich verbunden wird, wenn man will. Dann hat man im Auto immer Zugriff auf den nächsten Termin und wenn man den Kalendereintrag richtig gemacht hat, kann man gleich die Route berechnen lassen, so habe ich mir die moderne Technik immer vorgestellt :-).
An viele Funktionalitäten und wo was wie einzustellen ist muss ich mich noch gewöhnen. So habe ich heute bemerkt, dass scheinbar die Heckklappe und die Türen geschlossen sein müssen um das Auto (mit der Luftfederung) zu senken. Im ersten Moment hatte ich schon das Gefühl, das etwas nicht mehr funktioniert ;-)
Auch die exakte Bedienung des Tempomates ist mir noch nicht zu 100% klar, sehr wahrscheinlich muss ich hier die Anleitung nochmals genau lesen. Sonst ist sehr vieles intuitiv, aber aufgrund der Fülle der Einstellungen und Möglichkeiten halt doch nicht alles. Jetzt muss ich nur noch meine Partnerin briefen, damit sie auch sicher unterwegs ist.
Demnächst gehen wir ins Tropenhaus Frutigen, womit unsere erste längere Reise und Supercharger Begegnung ansteht.
Keep you posted
PS: Heute auf der Autobahn von einem Audi A7 überholt worden, resp. parallel gefahren, alle mit "thumbs up". Die Begeisterung, die einem in einem Tesla entgegenschlägt ist schon beeindruckend, ich weiss nicht wie lange die deutschen Premiumhersteller das noch ignorieren können.
09 August, 2015
08 August, 2015
Ein Traum wird wahr!
Mit dem Aufladen versuchen wir es vorab mir der ganz normalen Steckdose. Im Moment lädt es gemäss App mit 216V und 10A was ca. 9km/h entspricht, nicht berauschend, aber über Nacht gibt das doch ca. zusätzliche 100km, das ist viel mehr, als wir normalerweise pro Tag zurück legen.
Auch der Platz in der Garagenbox ist nicht üppig bemessen und muss mit unseren Fahrrädern geteilt werden, welche wir für den Moment noch ausgelagert haben.
So, nun muss ich das Auto einrichten und alle Funktionen kennen lernen, ist ja mehr ein Computer auf Rädern. Werde demnächst darüber berichten.
So long.
23 Juli, 2015
Elektrifizierung der Garagenbox
Das ist ein WICHTIGER SCHRITT, denn heutzutage sind noch lange nicht alle Tiefgaragen auf leistungsstarke Elektroautos ausgerichtet, ein guter Freund von mir sagt immer: "better be safe than sorry" und so ist es.
Update 28.7.2015 - 17.00 Uhr
Der Elektriker und unsere Verwaltung waren sehr schnell, vielen Dank dafür! Das Konzept wurde durch die Verwaltung gebilligt und für die Bezahlung des Stroms wurde ein einfacher und fairer Vorschlag seitens der Verwaltung gemacht. Somit steht dem Kauf des Autos nichts mehr im Weg und wir werden uns bereits morgen zur Probefahrt treffen, ich bin schon ziemlich nervös ;-)
----------------
Murphy's Law hat wieder zugeschlagen. Anstelle von gemütlich den Stromanschluss planen, bei der Verwaltung das OK abholen und sich dann für den Kauf des richtigen Wagens entscheiden, habe ich auf Autoscout 24 ein sehr passendes und fair bewertetes Auto gefunden und schon drängt die Zeit ;-), denn netter Weise hat sich der Verkäufer aufgrund meines sehr konkreten Interesses bereit erklärt noch die Ferien abzuwarten, da der Elektriker auch noch in den Ferien weilt. Somit wird er am Montag umgehend das Konzept des Stromanschlusses erstellen und der Verwaltung zukommen lassen müssen. In meinem Fall werde ich wohl mit nicht mehr als 400 Volt und 10 Amp. laden können (bei Tesla kann man die maximale Amp. einfach über den Touchscreen definieren), was in etwa 7-8 Kw/h entspricht, gerade genug um das Auto über Nacht auch bei entleerter Batterie wieder aufzuladen, das muss reichen.
Sobald alles geklärt ist, werde ich den Wagen Probe fahren und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch kaufen, ein rotes Performance Modell (nicht mit Dualmotor leider ;-) aber mit Autopilot, Panoramadach und sonstigen Annehmlichkeiten findet man im Moment nicht an jeder Ecke zu einem vernünftigen Preis.
Update 28.7.2015 - 17.00 Uhr
Der Elektriker und unsere Verwaltung waren sehr schnell, vielen Dank dafür! Das Konzept wurde durch die Verwaltung gebilligt und für die Bezahlung des Stroms wurde ein einfacher und fairer Vorschlag seitens der Verwaltung gemacht. Somit steht dem Kauf des Autos nichts mehr im Weg und wir werden uns bereits morgen zur Probefahrt treffen, ich bin schon ziemlich nervös ;-)
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Murphy's Law hat wieder zugeschlagen. Anstelle von gemütlich den Stromanschluss planen, bei der Verwaltung das OK abholen und sich dann für den Kauf des richtigen Wagens entscheiden, habe ich auf Autoscout 24 ein sehr passendes und fair bewertetes Auto gefunden und schon drängt die Zeit ;-), denn netter Weise hat sich der Verkäufer aufgrund meines sehr konkreten Interesses bereit erklärt noch die Ferien abzuwarten, da der Elektriker auch noch in den Ferien weilt. Somit wird er am Montag umgehend das Konzept des Stromanschlusses erstellen und der Verwaltung zukommen lassen müssen. In meinem Fall werde ich wohl mit nicht mehr als 400 Volt und 10 Amp. laden können (bei Tesla kann man die maximale Amp. einfach über den Touchscreen definieren), was in etwa 7-8 Kw/h entspricht, gerade genug um das Auto über Nacht auch bei entleerter Batterie wieder aufzuladen, das muss reichen.
Sobald alles geklärt ist, werde ich den Wagen Probe fahren und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch kaufen, ein rotes Performance Modell (nicht mit Dualmotor leider ;-) aber mit Autopilot, Panoramadach und sonstigen Annehmlichkeiten findet man im Moment nicht an jeder Ecke zu einem vernünftigen Preis.
05 Juli, 2015
Die Findungsphase
Von Tesla gehört habe ich natürlich schon vor langem, aber ein Zweisitzer für über 100'000€ war für uns überhaupt nicht von Interesse, denn wir haben noch 2 Hunde und die wollen wir natürlich dabei haben. Dann hörte ich von der Planung des Model S, hab aber die Berichte nicht für sehr seriös gehalten, da mir das Vorhaben doch zu unwahrscheinlich schien.
2013 in Kopenhagen, Dänemark hat mich dann der Tesla Virus zum ersten Mal befallen. Da sich unser Hotel in der Nähe eines Tesla Stores befand, wurde das Model S für mich Realität, ich sah es zum ersten mal live!. Eine Neuanschaffung stand aber nicht an, da wir unser Auto noch keine 2 Jahre hatten und auch Preise von immer noch über 100'000€ eigentlich zu hoch waren. Die Inkubationszeit des Viruses scheint lange zu dauern, denn erst jetzt nach 2 Jahren ist er ausgebrochen :-), dann aber wie!
Seit ca. einem halben Jahr beschäftige ich mich intensiv mit dem Kauf und nach einer Probefahrt war klar, dass kein anderes Auto mehr in Frage kommt! Man hört es oft, aber es stimmt, nach einer Fahrt in einem Tesla erscheinen die Autos mit Verbrennungsmotor alt und überholt, man kann es nicht beschreiben, man muss es erleben. Erschwerend war, dass die Modelle genau in dieser Zeit immer wieder angepasst wurden. So kam 4-Rad Antrieb, Autopilotfunktionen und ein 70kwh Modell hinzu. Meine Traumkonfiguration wäre natürlich der P85D mit 700PS ;-) aber mit über CHF 120'000 einfach zu teuer. Die Autopilotfunktion ist für mich ein absolutes Muss, das Panorama-Dach, das Sound-System und die elektrische Heckklappe sind mir wichtig. Andere Features sind "nice to have" aber nicht zwingend.
Somit bleibt nur eine ziemlich neue Occassion mit 85kwh oder der 70D als Neuwagen. Nachem die Evaluation geklärt ist, geht es um die Umsetzung. Dabei gibt es einen Punkt, der unbedingt vorab geklärt werden muss! Wie und wo lade ich den Tesla auf? Wir haben eine Garagenbox, die leider schon etwas älter ist und daher wird mein nächster Post auf diese Problematik eingehen.
Bis bald
2013 in Kopenhagen, Dänemark hat mich dann der Tesla Virus zum ersten Mal befallen. Da sich unser Hotel in der Nähe eines Tesla Stores befand, wurde das Model S für mich Realität, ich sah es zum ersten mal live!. Eine Neuanschaffung stand aber nicht an, da wir unser Auto noch keine 2 Jahre hatten und auch Preise von immer noch über 100'000€ eigentlich zu hoch waren. Die Inkubationszeit des Viruses scheint lange zu dauern, denn erst jetzt nach 2 Jahren ist er ausgebrochen :-), dann aber wie!
Seit ca. einem halben Jahr beschäftige ich mich intensiv mit dem Kauf und nach einer Probefahrt war klar, dass kein anderes Auto mehr in Frage kommt! Man hört es oft, aber es stimmt, nach einer Fahrt in einem Tesla erscheinen die Autos mit Verbrennungsmotor alt und überholt, man kann es nicht beschreiben, man muss es erleben. Erschwerend war, dass die Modelle genau in dieser Zeit immer wieder angepasst wurden. So kam 4-Rad Antrieb, Autopilotfunktionen und ein 70kwh Modell hinzu. Meine Traumkonfiguration wäre natürlich der P85D mit 700PS ;-) aber mit über CHF 120'000 einfach zu teuer. Die Autopilotfunktion ist für mich ein absolutes Muss, das Panorama-Dach, das Sound-System und die elektrische Heckklappe sind mir wichtig. Andere Features sind "nice to have" aber nicht zwingend.
Somit bleibt nur eine ziemlich neue Occassion mit 85kwh oder der 70D als Neuwagen. Nachem die Evaluation geklärt ist, geht es um die Umsetzung. Dabei gibt es einen Punkt, der unbedingt vorab geklärt werden muss! Wie und wo lade ich den Tesla auf? Wir haben eine Garagenbox, die leider schon etwas älter ist und daher wird mein nächster Post auf diese Problematik eingehen.
Bis bald
04 Juli, 2015
Back again!
Ja, das bloggen ist so eine Sache, nach anfänglichem Enthusiasmus ist es dann doch nicht so einfach einigermassen relevante Themen zu finden, die evtl. auch noch jemanden ausserhalb meines Freundes- und Bekanntenkreises interessieren (das wäre auf alle Fälle das Ziel ;-) )
Pokern ist zwar nach wie vor meine Leidenschaft, aber hier laufend über meine "badbeats" und andere Geschichten zu informieren scheint mir einfach nicht mehr spannend genug. Zudem spiele ich fast nicht mehr Online, sondern fast nur noch Live, was wesentlich mehr Spass macht :-)
Nun starte ich einen neuen Anlauf mit Autos. Nicht irgendwelchen Autos, wer mich kennt weiss, dass ich ein grosser Fan der Marke Saab bin und wer sich mit Autos etwas auskennt weiss, dass Saab so eigentlich nicht mehr existiert :-(. Nach langer Agonie hat sich aber eine neue Marke in mein Bewusstsein geschoben – Tesla, der amerikanische Hersteller von rein elektrisch betriebenen Autos. Und ich muss sagen, ich bin seit meinem ersten Kontakt elektrisiert von diesem Auto.
Wenn eine Branche umgekrempelt wird, und das passiert im Moment mit der Automobilbranche, dann ist das nicht geräuschlos und oft sehr kontrovers. Der Mensch ist bekanntlich nicht sehr flexibel wenn es um Neuerungen geht. Jahrzehnte alte Vorurteile treffen auf neue Fakten und neue Ideen müssen zuerst verdaut werden.
Auch ich war zu Beginn skeptisch, auch wenn mich das Konzept sehr angesprochen hat. Weniger, oder nur am Rande aus ökologischen Gründen, mehr die Frage: "ein richtiges Auto nur mit Strom, ist das überhaupt möglich?" Die Antwort, ganz kurz: "Ja, und wie!". Somit ist der Entschluss gereift als nächstes Auto ein Tesla zu kaufen.
Ich möchte an dieser Stelle nicht die Pro und Kons erläutern, da gibt es im Web genug Seiten, Berichte und Diskussionen. Auch möchte ich nicht über Tesla News berichten wie z.B. Teslarati oder das deutsche Teslamag, das machen die viel besser. Nein, ich möchte meinen persönlichen Erfahrungsbericht zu Tesla kundtun und dies ganz konkret.
Der erste Artikel wird die Findungsphase behandeln, denn der definitive Kaufentscheid ist noch nicht getroffen und da unser Budget (leider) nicht nach oben offen ist, kann ich nicht einfach in den Laden spazieren und das Top-Modell mit allen lustigen Ausstattungen bestellen ;-)
Stay tuned, bald gibt es mehr!
Pokern ist zwar nach wie vor meine Leidenschaft, aber hier laufend über meine "badbeats" und andere Geschichten zu informieren scheint mir einfach nicht mehr spannend genug. Zudem spiele ich fast nicht mehr Online, sondern fast nur noch Live, was wesentlich mehr Spass macht :-)
Nun starte ich einen neuen Anlauf mit Autos. Nicht irgendwelchen Autos, wer mich kennt weiss, dass ich ein grosser Fan der Marke Saab bin und wer sich mit Autos etwas auskennt weiss, dass Saab so eigentlich nicht mehr existiert :-(. Nach langer Agonie hat sich aber eine neue Marke in mein Bewusstsein geschoben – Tesla, der amerikanische Hersteller von rein elektrisch betriebenen Autos. Und ich muss sagen, ich bin seit meinem ersten Kontakt elektrisiert von diesem Auto.
Wenn eine Branche umgekrempelt wird, und das passiert im Moment mit der Automobilbranche, dann ist das nicht geräuschlos und oft sehr kontrovers. Der Mensch ist bekanntlich nicht sehr flexibel wenn es um Neuerungen geht. Jahrzehnte alte Vorurteile treffen auf neue Fakten und neue Ideen müssen zuerst verdaut werden.
Auch ich war zu Beginn skeptisch, auch wenn mich das Konzept sehr angesprochen hat. Weniger, oder nur am Rande aus ökologischen Gründen, mehr die Frage: "ein richtiges Auto nur mit Strom, ist das überhaupt möglich?" Die Antwort, ganz kurz: "Ja, und wie!". Somit ist der Entschluss gereift als nächstes Auto ein Tesla zu kaufen.
Ich möchte an dieser Stelle nicht die Pro und Kons erläutern, da gibt es im Web genug Seiten, Berichte und Diskussionen. Auch möchte ich nicht über Tesla News berichten wie z.B. Teslarati oder das deutsche Teslamag, das machen die viel besser. Nein, ich möchte meinen persönlichen Erfahrungsbericht zu Tesla kundtun und dies ganz konkret.
Der erste Artikel wird die Findungsphase behandeln, denn der definitive Kaufentscheid ist noch nicht getroffen und da unser Budget (leider) nicht nach oben offen ist, kann ich nicht einfach in den Laden spazieren und das Top-Modell mit allen lustigen Ausstattungen bestellen ;-)
Stay tuned, bald gibt es mehr!
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